Mehr als 100 Menschen waren bei typischem November gekommen, um am Mahnmal für die in Kloster Oesede 1945 ermordeten Zwangsarbeiter an der Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus und der Weltkriege teilzunehmen. Wie in den vergangenen Jahren hatten SchülerInnen der Sophie-Scholl-Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums die Feier vorbereitet und trugen Texte, Gedichte und Lieder vor. Bürgermeisterin Dagmar Bahlo führte in die Veranstaltung ein und bedankte sich abschließend bei den Beteiligten der drei Schulen. Der eigentlich geplante Start weißer Friedenstauben konnte angesichts der Vogelgrippe leider nicht stattfinden.
Die Feier in diesem Jahr hatte insofern eine besondere Bedeutung, da auf dem Friedhof erst im Mai 2025 zur Erinnerung an die nach Kriegende vor 80 Jahren ermordeten Iwan Kowal und Stanislaw Gontek das Mahnmal Stufen der Erinnnerung errichtet worden war. Neben der Gedenkstätte Augustaschacht außerhalb des Stadtgebietes und der fünf Stolpersteine ist dies die einzige Erinnerung an die Oper des Nationalsozialimus in der Stadt Georgsmarienhütte.






